Krankenfahrten

Krankenfahrten-Kostenübernahme der Krankenkasse

In Deutschland leben circa 82 Millionen Menschen. Davon sind ungefähr 7,6 Millionen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Menschen mit einer Behinderung sind meistens auf Krankenfahrten angewiesen. Die Genehmigung für eine Krankenfahrt stellt eine Krankenkasse aus. Verschiedene Fahrdienste übernehmen den Transport der Patienten ins Krankenhaus oder zum Arzt. Taxi- und Mietwagenunternehmen bieten zahlreiche Möglichkeiten der Krankenbeförderung an. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass so ein Fahrzeug behindertengerecht ausgestattet ist. Der Patient kann aus verschiedenen Fahrdienstleistern wählen. Manche Fahrten übernimmt die Krankenkasse nicht. Transporte zu einem Heilpraktiker gehören nicht zu den üblichen Leistungen. Der Patient übernimmt in diesem Fall die Kosten selbst.  Der Gemeinsame Bundesausschuss prüft die Kosten für die Krankentransporte. Nach der Prüfung erfolgt die notwendige Genehmigung einer Krankenfahrt.

Arten der Krankenfahrten

Es gibt verschiedene Arten von Krankenfahrten für Patienten. Die Rettungsfahrzeuge eines Krankenhauses bringen die Patienten in dringenden Notfällen zu einer notwendigen Behandlung. Ansonsten übernehmen in der Regel private Fahrdienstleister den Transport. Diese Fahrdienstleister sind häufig Taxiunternehmen und Mietwagenunternehmen. Die Krankenfahrten erfolgen nach vorheriger Terminabsprache mit dem jeweiligen Transportunternehmen.

Krankenfahrten-die Abrechnung mit der Krankenkasse

Der Arzt stellt eine Verordnung für den Patienten aus. Er ordnet die Krankenfahrt als eine medizinische Notwendigkeit ein. Der Transport von krebskranken Patienten zu einer Chemotherapie muss vom Gemeinsamen Bundesausschuss genehmigt werden. Der Patient erhält das zugelassene Dokument für einen Transport. Das Dokument legt er bei dem Taxiservice oder einen Mietwagenunternehmen vor. Die zuständigen Fahrdienstleister kümmern sich oft selbst um die Abrechnung mit der Krankenkasse. Der Schein wird von den Transportunternehmen bei der zuständigen Kasse eingereicht. Der Patient muss in der Regel eine Zuzahlung zum Fahrpreis leisten. Die Zuzahlung richtet sich nach dem jeweiligen Betrag und berechnet sich maximal zwischen 5 und 10 Euro. Ansonsten kommen keine weiteren Kosten auf den Versicherten hinzu. Notwendige Krankenfahrten werden in Deutschland üblicherweise von den Krankenkassen genehmigt. Das gibt den Patienten eine bessere Möglichkeit mobil zu sein. Das Leben der Menschen mit Behinderung wird erleichtert.